Vita
Für unser Heimatland Sachsen zu arbeiten ist eine wunderbare Aufgabe. Nach dem Abitur am sorbischen Gymnasium in Bautzen und dem Wehrdienst habe ich bis 1984 an der TU Dresden studiert. Bei der Bewältigung der politischen Arbeit hilft mir mein Studium als Diplom-Ingenieur für Konstruktion und Getriebetechnik. In naturwissenschaftlichen Fächern gibt es eine grundlegende Wahrheit: eins und eins ist immer zwei. Diesem Grundsatz müssen wir auch in der Finanzpolitik treu bleiben. Deswegen bin ich gegen unhaltbare Versprechen vor und nach Wahlen. Als Ingenieur geht es darum, innovative Lösungen so zu entwerfen, dass sie mit vorhandenen Ressourcen umsetzbar sind. Ich bin überzeugt, dass wir Fortschritt brauchen, um unseren Wohlstand zu erhalten. Das bedeutet für Politik, Unternehmen und Mitarbeiter, Vereine und Verbände manchmal ein hartes Stück Arbeit. Auch hier hilft eine Weisheit meines Berufes: „Dem Ingenieur ist nichts zu schwer".
Schon früh war es mir wichtig, mich für meine Heimat zu engagieren und politische Verantwortung zu übernehmen, um Probleme zu lösen und die Lebensverhältnisse zu verbessern. Deswegen bin ich zu DDR-Zeiten in die CDU eingetreten. Ich habe mich bereit erklärt, im Rat des Kreises Kamenz mitzuarbeiten, wo ich 1989 die Aufgaben des stellvertretenden Ratsvorsitzenden für Handel und Versorgung übernommen habe. Ich gebe es offen zu: An eine schnelle Wiedervereinigung haben viele andere und auch ich nicht geglaubt. Meine Heimat verlassen wollte ich nicht. Deswegen habe ich einen Weg gesucht, Dinge dort zu bewegen, wo es für meine Familie und mich vertretbar und machbar war.










