Persönlich

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Wurzeln

Ich stamme aus Neudörfel, einem kleinen Dorf in der Oberlausitz. Dort wurde ich 1959 in einer sorbischen Familie geboren. Zu Hause sprachen wir nur sorbisch miteinander, das Deutsche lernte ich von unseren Nachbarn. Meine Kindheit erlebte ich als schön und unbeschwert. Meine Eltern erzogen mich im katholischen Glauben, der mich bis heute tief prägt und mir Halt gibt – ein Sonntag, das bedeutet für mich stets auch, die Heilige Messe zu besuchen.

Lehrjahre

Zur Schule ging ich in Panschwitz-Kuckau und später in Bautzen auf das sorbische Gymnasium (die damalige EOS). Die Naturwissenschaften und auch Fremdsprachen – das waren meine Lieblingsfächer. Neben meinen beiden Muttersprachen Sorbisch und Deutsch lernte ich Polnisch, Tschechisch und Englisch. Das kam mir stets zugute, heute zumal.... weiterlesen

Zunächst wollte ich Regionalwissenschaften studieren, letztlich aber entschied ich mich für ein Ingenieursstudium an der Technischen Universität Dresden, Schwerpunkt Konstruktions- und Getriebetechnik. An die Zeit des Studiums denke ich noch heute mit großer Freude zurück.

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Familie

Meine Frau Veronika kenne ich seit Jugendtagen. Geheiratet haben wir 1979. Wie damals üblich, kamen unsere beiden Kinder Dana und Milan früh auf die Welt. Heute freuen wir uns, sie auf ihren eigenen Wegen zu sehen – und dass wir ein ganz enges Verhältnis zu ihnen haben. Die Familie – es gibt nichts Schöneres für uns. Hier finde ich Ruhe und Ausgleich.

Werte

Ehrlich, niemals gleichgültig und stets verlässlich zu sein – das sind für mich wichtige Eigenschaften.... weiterlesen

Anderen Menschen zu begegnen, sich ihrer anzunehmen, für jene in unserer Gesellschaft einzustehen, die Hilfe brauchen – das treibt mich an.

Die Schöpfung zu bewahren – das ist für mich die Grundlage für einen nachhaltigen Umwelt- und Lebensschutz.

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CDU

Seit meiner Jugend war es mir wichtig, mich für meine Heimat zu engagieren. Mein politischer Weg führte 1987 in die CDU. Von 1987 bis 1989 war ich als Mitarbeiter, ab Mai 1989 als Stellvertreter des Vorsitzenden beim Rat des Kreises Kamenz für Handel und Versorgung tätig. Damals ahnte jeder, dass es so, wie es damals war, nicht bleiben konnte. Der Veränderungsdruck war mit Händen zu greifen. Ich suchte Wege, Dinge zu bewegen, dort, wo es für mich und meine Familie machbar schien.... weiterlesen

Weggehen – das war für uns ebenso wenig eine Alternative wie alles hinzunehmen und geschehen zu lassen. Wir erhofften und ersehnten einen Umbruch, an eine schnelle Wiedervereinigung glaubten wir wie viele zunächst nicht. Als sie kam, als die künstlichen DDR-Bezirke Leipzig, Karl-Marx-Stadt und Dresden im Freistaat Sachsen aufgingen, wollte ich mich mit einbringen.

Seitdem habe ich in verschiedenen Funktionen für unser Land und für die CDU gearbeitet: als Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR, als Beobachter und Abgeordneter des Europäischen Parlaments, als sächsischer Staatsminister und Chef der Staatskanzlei.

Seit dem Jahr 2008 darf ich als Ministerpräsident und Vorsitzender der Sächsischen Union Verantwortung für unseren wunderbaren Freistaat Sachsen tragen.

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Politische Grundsätze

Volksvertreter haben den Menschen zu dienen. Das ist für mich keine Floskel, sondern demokratischer Auftrag. Mir ist der Austausch und eine lebendige Diskussionskultur wichtig. Für mich zählen Fakten – da bin ich ganz Naturwissenschaftler. Was wir seit 1990 im Freistaat Sachsen alles geschaffen haben, war nur durch eine gemeinsame Kraftanstrengung aller Sachsen möglich. Diesen Zusammenhalt und Gemeinsinn müssen wir uns erhalten.

Sachsen

Sachsen ist meine Heimat. Hier bin ich verwurzelt, hier gehöre ich hin. Sachsen, das ist für mich: Schönheit der Natur und kultureller Reichtum, selbstbewusste Städte und Regionen mit Charakter. Sachsen, das sind idyllische Gebirge, Flusstäler, Wiesen und Wälder. Sachsen, das sind Chemnitz, Leipzig, Dresden, das sind das Erzgebirge, die Oberlausitz, das Vogtland, das Sächsische Elbland, das Sächsische Burgen- und Heideland und die Sächsische Schweiz. Sachsen, das ist europäische Geschichte.
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Wir Sachsen sind selbstbewusst, fischeland und haben ein starkes Wir-Gefühl. Wir packen an, tüfteln und entwickeln. Und die Sachsen lieben ihre Heimat. Deshalb sind wir in vielen Bereichen Spitze und dürfen zu Recht stolz darauf sein.

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Ministerpräsident

Unserem Freistaat geht es so gut wie nie zuvor: solide Finanzen, hervorragende Ergebnisse in Bildung und Ausbildung, stabile Wirtschaftsdaten. Der Weg dorthin war nicht leicht, aber er war und bleibt richtig. Ich bin gern Ministerpräsident, auch weil es möglich ist in Sachsen zu gestalten und neue Zukunftsprojekte anzugehen.

Leidenschaften

Abschalten kann ich am besten beim Sport. Meine Frau und ich fahren gern Rad und wandern mit Leidenschaft. Aber wir schauen auch zu und fiebern mit: Sie ist Mitglied bei den Veilchen von Erzgebirge Aue, ich bei Dynamo Dresden. Die vergangene Saison war eine durchaus aufregende, auch leidvolle. Wir finden: Sächsischer Fußball gehört in die Bundesliga! Deshalb freue ich mich über den Aufstieg von RB Leipzig.... weiterlesen

Meine zweite Leidenschaft: die zeitgenössische Kunst. Sie hat vor allem in Dresden und Leipzig international anerkannte Adressen. Ich mag die kreative Atmosphäre in der Leipziger Baumwollspinnerei, die großartigen Ausstellungen in den Chemnitzer Gunzenhauser-Museen, auf der Ostrale in Dresden oder in den kleinen Galerien im Land.

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